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Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff, nicht nur für uns Menschen. Dein Hund oder deine Katze benötigt den Nährstoff, um lebenswichtige Körpervorgänge aufrechtzuerhalten.

Die Versorgung mit Calcium gestaltet sich aber nicht immer einfach. Insbesondere Tierbesitzer, die ihre Lieblinge roh füttern, stehen vor der Frage, wie dem tierischen Körper Calcium am besten zur Verfügung gestellt wird.

Wir haben uns mit den sinnvollsten Tricks beschäftigt und verraten, warum Knochen und synthetisch hergestelltes Calciumcarbonat nicht immer die beste Lösung sind. Ein kurzer Spoiler: Rotalgen sind ein echter Geheimtipp.

Warum ist Calcium so wichtig?

Calcium ist ein alter Bekannter. Wir kennen den Nährstoff bereits aus der menschlichen Ernährung und erinnern uns zu gut an die Aufforderung unserer Eltern, doch noch ein Glas Milch zu trinken oder einen Joghurt zu essen.

Schon lange hat sich herumgesprochen, dass Calcium wichtig für die Entwicklung ist. Der Wunderstoff hat aber noch viel mehr in petto. Kurzum: Er ist unverzichtbar.

Das gilt übrigens nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere tierischen Begleiter. Calcium gehört zu den Mengenelementen, da es in einer größeren Menge wie die Spurenelemente im tierischen Organismus vorkommt.

Mit Calcium wird folgendes ermöglicht:

  • Mineralisierung der Knochen und Zähne, das sorgt für Stabilität
  • Regulation der Erregbarkeit von Muskeln, Herz und Nerven
  • Aktivierung ausgewählter Enzyme

Gut zu wissen!
Neben Calcium gehören Chlor, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Natrium zu den Mengenelementen. Sie alle sind wichtig für deinen Gefährten.

Das Zusammenspiel von Phosphor und Calcium

Der tierische Körper hat einige Tricks auf Lager, um ein Gleichgewicht zu erreichen. Vielleicht hast du im Zusammenhang mit Calcium bereits von dem Mengenelement Phosphor gehört. Tatsächlich arbeiten sie eng miteinander, um die Körperfunktionen deines Hundes oder deiner Katze zu optimieren.

Calcium und Phosphor agieren als Gegenspieler. Der tierische Körper hat sich zum Ziel gesetzt, sie in ein optimales Verhältnis zu bringen. Dabei sind die Hormone Parathormon und Calcitonin sowie Vitamin D behilflich.

Nehmen wir an, der Calciumspiegel im Blut deines Begleiters fällt ab. Nun werfen die Nebenschilddrüsen die Produktion des Parathormons an. Gleichzeitig wird die Herstellung von Calcitonin in der Schilddrüse zurückgefahren. All diese Maßnahmen werden ergriffen, um der Absenkung des Calciumspiegels entgegenzuwirken.

Dabei gibt es jedoch ein Problem. Fällt der Parathormongehalt dauerhaft zu hoch aus, zieht der tierische Organismus Calcium aus den Knochen und den Zähnen ab. Schließlich ist er darum bemüht, den Calciumspiegel auf einem normalen Maß zu halten. Der Abbau ist negativ zu bewerten, da darunter die Stabilität der Knochen und Zähne leiden kann.

Du als Tierbesitzer kannst diesem nachteiligen Effekt entgegenwirken, indem du dem Futter genügend Calcium beisetzt.

Gut zu wissen!
Hunde und Katzen können mit den Regulationsmechanismen auch auf zu viel Calcium reagieren. Gewisse Mengen werden zudem mit dem Kot ausgeschieden. Aber Achtung: Jungen Tieren gelingt es noch nicht, die Calciumregulation im vollen Umfang zu nutzen.

Unser Rat: Passe die Calciumversorgung an das Lebensalter an

Der Bedarf an Calcium ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Hier zeigen sich bemerkenswerte Parallelen zu uns Menschen. Auch Katzen und Hunde benötigen im Wachstum mehr Calcium, daher ist der Bedarf bis zu einem Alter von 6 Monaten deutlich erhöht.

Auch trächtige Tiere oder solche, die laktieren, benötigen mehr von dem lebensnotwendigen Mineralstoff.

Es ist also wichtig, den Bedarf bei der Calciumversorgung nicht aus den Augen zu lassen. Aber wie wird der wertvolle Nährstoff am besten zur Verfügung gestellt?

Calciumquellen

Quelle: Unsplash

Calciumquellen: die Qual der Wahl

Zunächst die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten für dein Tier, Calcium aufzunehmen. Die schlechte Nachricht: Nur wenige der Alternativen können im Alltag tatsächlich überzeugen. Das liegt daran, dass sie entweder zu wenig von dem Mineralstoff enthalten oder Unverträglichkeiten hervorrufen können.

Wir möchten dir an dieser Stelle einen Überblick über die Möglichkeiten geben. Keine Sorge, zum Schluss verraten wir dir unseren DANUWA Geheimtipp.

1. Muskelfleisch und Innereien

Du kannst deinem Liebling Calcium mithilfe von Muskelfleisch und Innereien zur Verfügung stellen. Bei der Rohfütterung kommst du dem ohnehin nach. Dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass selbst das beste Fleisch nicht ausreicht, um den Calciumbedarf vollständig zu decken.

2. Milch und Milchprodukte

Calcium ist sowohl in Milch als auch in Milchprodukten enthalten. Wenn du ein BARF-Anhänger bist, gibst du womöglich der Hundemahlzeit bereits Milchprodukte zu, um sie attraktiver zu machen. Hierbei empfiehlt sich vor allem Magerjoghurt oder Quark.

Katzenbesitzer sollten jedoch darauf achten, keine handelsübliche Milch zu verfüttern. Durch die enthaltene Laktose können Verdauungsbeschwerden entstehen.

Milch und Milchprodukte sollten in ihrer ursprünglichen Form nicht als alleinige Calciumquelle herangezogen werden. Auch hier ist der Mineralstoff in einer zu geringen Menge enthalten. Anders sieht es mit spezieller Katzenmilch aus, die mit Calcium angereichert ist. Hier ist auch der Laktosegehalt reduziert, um die Verträglichkeit zu verbessern.

3. Knochen

Knochen stehen ganz oben auf der Liste, wenn es um Calciumlieferanten geht. Kein Wunder, denn sie enthalten auch eine Vielzahl anderer Mineralien und Spurenelemente. So vereinen Knochen neben Calcium auch Magnesium, Mangan, Zink, Natrium sowie Phosphor. Dadurch ergibt sich ein echter Mehrwert, denn der Körper deines Begleiters benötigt eine Vielzahl von Nährstoffen, um gesund zu sein.

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen. Nicht jeder Hund verträgt Knochen oder ist an die Knochenfütterung gewöhnt. Knochen verweilen zudem im tierischen Magen einige Zeit, bis sie zersetzt werden. Das kann Unwohlsein provozieren. Auch Verstopfungen sind nicht auszuschließen. Das alles kann bei Katzen natürlich ebenfalls passieren. Wer trotzdem Knochen verfüttern möchte, sollte die Größe stets an die Körpermasse des Tieres anpassen. Tragende Knochen sollten man nicht füttern, da sonst Verletzungsgefahr droht. Besonders empfehlenswert ist es, Knochen zu verfüttern, die mit Fleisch versehen sind. Dadurch wird die Magensaftproduktion angekurbelt und die Verdauung beschleunigt.

Achtung: Knochen sollten vor der Fütterung nie gekocht werden, da sie dann leicht splittern.

4. Knochenmehl

Wenn du Sorge hast, dass dein Hund oder deine Katze sich mit den Knochen abmüht, kann Knochenmehl eine Alternative sein. Hier ist das Calcium in Form von Calciumphosphat enthalten. Du kannst entweder zu Fleischknochenmehl, wobei ein übersichtlicher Fleischanteil enthalten ist, oder zu kristallinem Knochenmehl, das ausschließlich aus Knochen gewonnen wird, greifen.

In den Produkten sollte der Calciumanteil den Phosphoranteil um einiges schlagen. Somit wird sichergestellt, dass ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis besteht. Das trägt wesentlich zu der Gesundheit deines Hundes oder deiner Katze bei. Denn nur wenn die Mineralstoffe in einem guten Gleichgewicht vorliegen, wird der Organismus, insbesondere die Nieren, geschont.

5. Eierschalenmehl

Hier verrät der Name ebenfalls, worum es geht. Eierschalen werden ganz fein gemahlen und stehen dann als Mehl zur Verfügung. Auf diese Weise kann der Körper deines Tieres die Mineralstoffe gut aufnehmen.

In Eierschalenmehl ist vor allem Calciumcarbonat enthalten. Phosphor spielt dabei eine sehr nebensächliche Rolle. Das klingt zunächst negativ. Allerdings gibt es Tiere, denen ein solches Verhältnis zugutekommt. Dazu gehören Hunde und Katzen mit Nierenerkrankungen oder solche, die häufig an Harnwegserkrankungen leiden.

Für im Wachstum befindliche Tiere eignet sich Eierschalenmehl nicht als alleiniger Calciumlieferant. Zu niedrig sind die Gesamtwerte in Bezug auf Phosphor

6. Calciumcitrat

Calciumcitrat ist ein Salz der Zitronensäure, das sich wiederum eine Verbindung mit Calcium erschließt. Vorteile hierbei sind, dass Calciumcitrat besonders rein und gut verwertbar sowie verdaulich ist. Es gibt aber auch einen Wermutstropfen. Da es ein künstlich erzeugtes Produkt ist, sind keine anderen Mineralstoffe enthalten. Das gilt auch für Phosphor, das vom tierischen Körper ebenfalls in gewissen Mengen benötigt wird.

Du kannst auf Calciumcitrat zurückgreifen, wenn dein Tier erkrankte Harnwege oder Nieren hat und deshalb an Phosphor sparen sollte. Übrige Mineralstoffe und Spurenelemente sollten jedoch unbedingt mithilfe anderer Quellen aufgenommen werden.

7. Dicalciumphosphat

Dicalciumphosphat vereint sowohl Calcium als auch Phosphor. Gerne wird es auch als mineralischer Knochenmehlersatz bezeichnet. Wenn dein Liebling eine Allergie besitzt, kann der Einsatz von Dicalciumphosphat sinnvoll sein, da es als gut verträglich gilt.

Auch hier musst du dich jedoch darum bemühen, deinem Weggefährten fehlende Spurenelemente und Mineralstoffe anderweitig zur Verfügung zu stellen.

Hund und Katze

Quelle: Unsplash

Zwischenfazit

Nun haben wir ganz viel über mögliche Calciumlieferanten gelernt. Womöglich hast du für dich die richtige Quelle bereits auserkoren, oder doch nicht? Das verwundert nicht, schließlich scheinen alle Alternativen einen Haken zu haben. Fassen wir noch einmal zusammen:

  • Muskelfleisch und Innereien stellen nicht genügend Calcium zur Verfügung.
  • Milch- und Milchprodukte ebenfalls, zudem sind sie nicht immer verträglich.
  • Nicht jeder Hund verträgt Knochen. Zudem können sie eine Verletzungsgefahr, insbesondere für kleine Tiere darstellen.
  • Knochenmehl enthält nicht immer ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis.
  • Eierschalenmehl vereint nur sehr wenig Phosphor, das ebenfalls benötigt wird.
  • Calciumcitrat kann nicht mit weiteren Mineralstoffen punkten.
  • Dicalciumphosphat fehlt es an ausgewählten Mineralstoffen und Spurenelementen.

Scheint so, als wenn du dich, egal, für was du dich entscheidest, mit einem Nachteil leben musst. Dabei möchtest du deinem Haustier das dringend benötigte Calcium doch nur in einer sicheren, gut verträglichen und sinnvollen Kombination zur Verfügung stellen. An dieser Stelle möchten wir dir unsere DANUWA-Lieblingsquelle ans Herz legen: Algenkalk.

Algenkalk – eine echte Alternative zu Knochen und Co.

Algen haben es in den letzten Jahren als Superfood auf den Markt geschafft. Das kann darauf zurückgeführt werden, dass sie reich an Mineralstoffen und gut verträglich sind.

Als Tierbesitzer kannst du deinem Hund oder deiner Katze Algenkalk als Ergänzungsmittel verabreichen. Das Naturprodukt vereint Calcium in Form von Calciumcarbonat, das sehr gut vom tierischen Körper aufgenommen wird.

Abgestorbene Rotalgen liefern Ablagerungen, aus denen Algenkalk hergestellt wird. Das feine Pulver kann einfach verfüttert werden und enthält neben einem hervorragenden Anteil an Calcium auch andere Mineralstoffe und Spurenelemente. So gilt Algenkalk als echter Magnesiumbooster – bis zu 10 % können enthalten sein.

Daneben Selen, Zink, Jod, Kieselsäure und Kupfer. Aber nicht nur die gute Zusammensetzung spricht für Algenkalk, sondern auch der Umstand, dass entsprechende Produkte besonders gut vertragen werden.

Im Gegensatz zu synthetisch hergestelltem Calciumcarbonat wird der natürliche Lieferant deutlich besser vertragen. Insbesondere Hunde haben mit künstlichen Produkten häufig Probleme. Diese können sich auf den Verdauungstrakt und damit auf das Wohlbefinden deines Lieblings auswirken.

DANUWA Algenkalk – die besondere Alternative

Wir von DANUWA setzen uns dafür ein, dass dein Haustier alle Nährstoffe bekommt, die es braucht. Daher darf auch Algenkalk als herausragender Calciumlieferant in unserer Produktpalette nicht fehlen.

Wir empfehlen unser 100 % natürliches Produkt gerne als Calciumquelle zur bedarfsgerechten Versorgung bei der Rohfütterung. Möchtest du das Barfen sinnvoll unterstützen oder verträgt dein Weggefährte keine Knochen, ist DANUWA Algenkalk genau das richtige für dich.

Es lässt sich einfach dosieren, verfüttern und resorbieren. Zudem ist es sehr gut verträglich und eignet sich auch für sensible Tiere. Hier sind keine unnötigen Füllstoffe oder sonstige Inhaltsstoffe drin. Ausschließlich die Rotalge (Lithothamnium calcareum) mit ihren vielfältigen Vitalstoffen sorgt dafür, dass dein Hund oder deine Katze mit Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Jod versorgt ist. Das ist vor allem im Wachstum besonders wichtig.

Probiere jetzt aus, wie sich DANUWA Algenkalk auf das Wohlbefinden deines Lieblings auswirken kann.

Quellen

  1. https://edoc.ub.uni-muenchen.de/22866/1/Schmitt_Stephanie.pdf
  2. http://barf-beratung.at/deckung-des-calciumbedarfs-bei-barf/
  3. https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2018/kienzle_katzen.html
  4. https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-30-2011/chronische-niereninsuffizienz-der-katze
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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