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Akazienfasern sind bei Menschen zu einem beliebten Begleiter in der Ernährung geworden. Die wünschenswerten Eigenschaften sollten aber nicht nur auf den Humanbereich begrenzt werden. Schließlich steckt in den kleinen Fasern jede Menge Potenzial, auch für deinen Vierbeiner.

Wir widmen uns heute dem großartigen Ballaststoff. Unter anderem liefern wir die Antwort darauf, auf welche Weise Akazienfasern die tierische Ernährung schnell und einfach pimpen.

Tierischer Verdauungsapparat: Auch hier läuft nicht alles rund

Tiere sind der Natur doch viel näher, bedeutet das nicht automatisch, dass ihr Darm gesünder ist? Diese Annahme klingt mehr als logisch. Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass auch unsere Begleiter zahlreiche Probleme mit dem Verdauungssystem haben können.

Nur wenige Beispiele sind: Sodbrennen, Durchfall und Verstopfung. Neben den unangenehmen Beschwerden können auch handfeste Krankheiten den Vierbeinern das Leben schwer machen.

Das Leaky-Gut-Syndrom, auch als durchlässiger Darm bezeichnet, liegt vor, wenn die Darmwand nicht intakt ist. Genauer gesagt ist die Schutzbarriere, die verhindert, dass Bakterien, Giftstoffe und unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf gelangen, „lückenhaft“.

Dein Hund kann sogar einen Reizmagen entwickeln. Alle Beschwerden und Krankheiten haben etwas gemeinsam: Sie sind sehr unangenehm für deinen Weggefährten, sprechen aber meist auf eine Ernährungsumstellung an.

Die Ernährung als Dreh – und Angelpunkt

Dass sich die Ernährung zweifelsohne stark auf die menschliche Gesundheit auswirken kann, ist kein Geheimnis. Sie wird als zentraler Schlüssel genutzt, um Krankheiten vorzubeugen und bereits bestehende Symptome zu lindern. Zudem wird sie eingesetzt, um den Krankheitsfortschritt auszubremsen.

Fakt ist: Eine nährstoffreiche Ernährung besitzt ein großes Potenzial, um mehr Wohlbefinden in unseren Alltag zu bringen. Diese Erkenntnis kann glücklicherweise im gleichen Umfang auf unsere tierischen Begleiter übertragen werden.

Natürlich möchtest du nur das Beste für dein Tier. Deshalb hast du dich bestimmt über einige Ernährungsthemen wie Barfen oder geeignete Calciumlieferanten bereits informiert.

Wir möchten dir heute eine weitere großartige Möglichkeit vorstellen, mit der du die Ernährung deines Vierbeiners bereichern kannst. Das Stichwort heißt: Akazienfasern.

Akazienfasern

Quelle: Unsplash

Was sind Akazienfasern?

Die Basis für Akazienfasern liefern die Akazienbäume, die vornehmlich in der afrikanischen Wüste wachsen. Für die Herstellung der Fasern wird der Saft der Bäume benötigt. Dieser wird gewonnen, indem die Baumrinde angeschnitten wird.

Nachdem der Baumsaft erfolgreich gesammelt wurde, wird er schonend gereinigt und getrocknet. Im Anschluss werden die Rohstoffe gemahlen und stehen Anwendern danach als löslicher Ballaststoff zur Verfügung.

Ballaststoffe sind ein wichtiger Teil der menschlichen und tierischen Ernährung. Der Begriff ist jedoch etwas irreführend, denn Ballaststoffe belasten überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: als weitestgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile besitzen sie die Fähigkeit, die Verdauung zu regulieren und so unangenehmen Verstopfungen entgegenzuwirken.

Ballaststoffe sind insbesondere in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte stellen eine geeignete Quelle dar. Akazienfasern sind besonders empfehlenswert, da sie 80 % lösliche Ballaststoffe enthalten. Damit erreichen sie einen Spitzenwert, wenn es um die Verdauungshelfer geht.

Akazienfasern fallen unter die Kategorie Präbiotika

Sagt dir der Begriff Probiotika etwas? Dabei handelt es sich um lebende Mikroorganismen, die auf natürliche Weise im Darm vorkommen. Ihnen werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Durch die Gabe der nützlichen Darmbakterien soll der Multikultimix im Verdauungssystem bereichert werden.

Tatsächlich nehmen Darmbakterien eine wichtige Rolle ein. Allerdings in einer etwas anderen Konstellation wie bei uns Menschen. Hunde gehören zu den sogenannten Enzymverdauern. Das bedeutet, dass nicht wie bei uns Bakterien entscheidend an der Zersetzung der Nahrung beteiligt sind, sondern Enzyme.

Trotzdem nehmen die kleinen Helfer eine wichtige Rolle im Hundekörper ein. Die Darmbakterien trainieren das Immunsystem, das sich somit besser gegen Eindringlinge wehren kann. Bereits vorhandene krankmachende Keime können ebenfalls besser beseitigt werden, wenn das Immunsystem fit ist.

Nicht zuletzt tragen Darmbakterien in einem gewissen Umfang auch zur Unterstützung der Verdauung bei. Interessierst du dich dafür, welche Bakterienstämme für deinen Hund wichtig sind? Das sind wie bei uns Menschen auch die Lacto- und Bifidobakterien.

Probiotika für Hunde werden übrigens vor allem empfohlen, wenn es Verdauungsprobleme gibt oder Antibiotikagaben notwendig sind.

Kommen wir nun zum Thema Präbiotika. Nicht selten werden Probiotika und Präbiotika verwechselt. Während mit Probiotika die lebenden Mikroorganismen gemeint sind, liefern Präbiotika das notwendige Futter für die Darmbakterien.

Akazienfasern ernähren Darmbakterien

Quelle: Unsplash

Akazienfasern ernähren Darmbakterien

Darmbakterien sind, wie bereits erwähnt, sehr wichtig für das Wohlbefinden deines Vierbeiners. Damit sie gut gedeihen können, brauchen sie bestimmtes Futter. So werden sie zum Wachstum angeregt und können das Immunsystem sowie weitere Körperfunktionen gut unterstützen.

Ballaststoffe gehören zu der Leibspeise von eben diesen Darmbakterien. Es gibt einige Lebensmittel mit präbiotischen Eigenschaften.

Dazu zählen:

  • Artischocken
  • Lauch
  • Knoblauch
  • Bananen

Wahrscheinlich findet sich nur wenig davon im Napf deines Hundes wieder. Kein Wunder, denn diese Lebensmittel stehen eher auf dem Speiseplan von Menschen. Das bedeutet aber nicht, dass dein Liebling auf Präbiotika zur Fütterung der wertvollen Darmbakterien verzichten muss. Schließlich gibt es noch einige Alternativen, die für Hunde empfohlen werden.

Akazienfasern: eine Alternative zu Inulin und Flohsamenschalen

Wenn es um Präbiotika geht, wird Inulin gerne angeführt. Der präbiotische Ballaststoff setzt sich aus bis zu 90 Zuckerbausteinen zusammen. Durch die Fermentierung im Darm kann es zu unangenehmen Begleiterscheinungen beim Hund kommen. Wenn dein Begleiter zu der sensiblen Sorte gehört, kann er auf Inulin mit Blähungen reagieren.

Eine weitere Möglichkeit, um die Darmbakterien mit Futter zu versorgen, sind Flohsamenschalen. Gut in der Theorie, schwieriger in der Praxis. Wenn du Flohsamenschalen verfüttern möchtest, ist es wichtig, dass dein Hund ausreichend Wasser aufnimmt. Die kleinen Helfer quellen im Körper nämlich stark auf. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Darmverschluss kommen, wenn nicht genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht.

Akazienfasern quellen hingegen nicht nach und sind gut verträglich. Deshalb greifen immer mehr Hundebesitzer zu der Alternative, um den Hundedarm auf Trab zu bringen.

Akazienfasern stellen sich Heißhunger und Verdauungsproblemen

Nicht nur Tierbesitzer, auch die Begleiter bringen zunehmend mehr Kilos auf die Waage. Nicht immer kann das auf eine schlechte Ernährung oder mangelnde Bewegung zurückgeführt werden. Schließlich gibt es auch Grunderkrankungen, die das Gewicht nach oben treiben.

Für ein gutes Wohlbefinden sind regelmäßige Essenszeiten und eine gut funktionierende Verdauung sehr wichtig. Wenn dein Hund übergewichtig ist, hat er vielleicht auch mit Heißhungerattacken zu kämpfen. Ballaststoffe in Form von Akazienfasern können das Sättigungsgefühl unterstützen und so deinem Hund dabei helfen, weniger häufig den Napf aufzusuchen.

Akazienfasern werden allerdings auch dafür geschätzt, dass sie die Verdauung regulieren können. Das geschieht zum einen, indem sie ein Zuviel an Flüssigkeit (Durchfall) binden. Liegt eine Verstopfung vor sind Akazienfasern ebenfalls empfehlenswert. Genau wie bei Leinsamen, Flohsamenschalen oder Chiasamen erhöhen sie das Volumen des Speisebreis. Dadurch ergibt sich ein größerer Reiz, der auf die Darmwände einwirkt. Der Hundekörper kann darauf reagieren, indem er die Darmtätigkeit ankurbelt.

Kurzum: Akazienfasern können dazu beitragen, die Darmpassage zu erleichtern.

Wir raten zur Kotinspektion

Wenn du wissen möchtest, ob die Verdauung deines Hundes normal ist, empfiehlt sich eine Kotinspektion. In der Regel setzen Hunde ein bis zweimal täglich Kot ab. Dieser sollte fest, aber nicht zu hart sein. Wichtig ist, dass dein Begleiter beim „Häufchen machen“ nicht stark pressen muss.

Zudem solltest du hellhörig werden, wenn dein Gefährte den Darm häufig unvollständig entleert. Hundebesitzer geben nicht selten beim Tierarzt an, dass es nur gelingt, viele „Kötel“ abzusetzen.

Das kann übrigens ein deutliches Zeichen dafür sein, dass deinem Hund Ballaststoffe fehlen.

Ein zu flüssiger Darminhalt gilt es ebenfalls zu beobachten. Mit der Ernährung kannst du einiges dafür tun, dass sich die Verdauung bessert. Halten die Beschwerden jedoch länger an, ist ein Besuch beim Tierarzt immer angezeigt. Er geht der Ursache auf den Grund und kann dir weitere Empfehlungen aussprechen.

Gut zu wissen!
Wenn du die Ernährung umgestellt hast, ist einige Geduld gefragt. Nutzt du nun beispielsweise Akazienfasern, kann es einige Tage bis wenige Wochen dauern, bis sich erste Erfolge zeigen können.

Akazienfasern: Vorteile auf einen Blick

Nun haben wir viel über die Vorteile von Akazienfasern gelernt. Gerne möchten wir an dieser Stelle noch einmal alle Vorzüge zusammenfassen.

  • Akazienfasern stellen ein reines Naturprodukt dar
  • Akazienfasern beinhalten 80 % lösliche Ballaststoffe
  • Akazienfasern unterstützen die Arbeit von wertvollen Darmbakterien
  • Akazienfasern können den Stuhlgang regulieren
  • Akazienfasern quellen im Nachgang nicht auf
  • Akazienfasern sind gut verträglich und rufen keine Blähungen hervor
  • Akazienfasern eignen sich auch für Hunde mit Allergien

Akazienfaserpulver von DANUWA

Wir von DANUWA haben ein großes Herz für Tiere. Deshalb ist es uns ein Anliegen dich dabei zu unterstützen, das Wohlbefinden deines Hundes zu steigern. Die Ernährung nimmt dabei eine entscheidende Rolle ein. Unverzichtbar sind Ballaststoffe, auch für den tierischen Körper. Unsere Akazienfasern sind ein reines Naturprodukt und reich an Ballaststoffen. Das Akazienfaserpulver von DANUWA vereint 80 % Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung deines Hundes ankurbeln können, sondern auch das Ziel haben, den nützlichen Darmbakterien deines Begleiters unter die Arme zu greifen.

Uns ist besonders wichtig, dass unsere Produkte frei von überflüssigen Zusatzstoffen und gut verträglich sind. Das Akazienfaserpulver enthält weder Lactose, noch Sojaweizen, Gluten oder Ei. Ehrensache ist, dass unser Produkt nicht gentechnisch verändert ist. Die Dosierung gelingt schnell und einfach. So kann das Akazienfaserpulver die Nahrung sinnvoll ergänzen. Übrigens: Akazienfasern eignen sich nicht nur für Hunde oder Katzen. Auch du kannst von den wertvollen Ballaststoffen profitieren. Probiere es doch mal aus und verrate uns, wie euch unser Produkt gefallen hat.

Quellen:

  1. https://www.gruber-ernaehrung.ch/darmglueck-folge-058/
  2. http://www.tierarztpraxis-wandsbek.de/info-hund/anatomie–physiologie/das-verdauungssystem-von-hunden.html
  3. https://microbiomejournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40168-018-0450-3
  4. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Probiotika-und-Praebiotika-Darmflora-aufbauen,darmgesundheit100.html
  5. https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/lexikon-a-z/oligofruktose-und-inulin/
Jennifer Ann Steinort

Autorin Jennifer Ann Steinort

„Mir ist besonders wichtig, dass meine Leser etwas für ihren Alltag mitnehmen können“.

Ich bin Dipl. Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und versuche mit meiner Art und lebensnahen Artikeln Leser zu begeistern.

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